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Programm 2026

17. und 18. März 2026


DIENSTAG, 17. MÄRZ 2026
 

11.00 – 13.00 UHR

KURS 2030: #VERNETZT #GESTEUERT #RESILIENT

Kongresseröffnung

CHRISTIANE VON DER ELTZ Vorstandsmitglied der BERLIN-CHEMIE AG

Grußwort

PST DR. GEORG KIPPELS, MDB* Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, Berlin

Keynote
Die Welt aus der Balance? Wie steht es um Innovation im Gesundheitswesen?

PROF. DR. ANDREAS ZABY Innovationsmanager der SPRIND GmbH – Bundesagentur für Sprunginnovationen, Leipzig

DAS GESUNDHEITSWESEN KRANKT: WELCHE VORAUSSETZUNGEN UND WEICHENSTELLUNGEN BRAUCHEN WIR FÜR DIE ZUKUNFT?

Die demografische Transformation ist in vollem Gange. Wir leben in einer Zeit in der es noch nie soviel medizinisch- und technischen Fortschritt gegeben hat. Wie schaffen wir die Transformation in die Versorgung? Wie stellen wir weiterhin ein bezahlbares System sicher? Brauchen wir mehr Disruption und Sprunginnovation? Welches Mindest wird benötigt und wie übertragen wir es in die Regulation?

Podiumsdiskussion mit

BRENYA ADJEI Geschäftsführerin der gematik GmbH, Berlin

DR. SUSANNE JOHNA Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Berlin

HAN STEUTEL Präsident des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa), Berlin

PROF. DR. ANDREAS ZABY Innovationsmanager der SPRIND GmbH – Bundesagentur für Sprunginnovationen, Leipzig

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

13.00 – 14.00 UHR | MITTAGSPAUSE

14.00 – 15.00 UHR

#VERNETZT
TELEMONITORING, OPTIONEN DER TELEMEDIZIN FÜR DIE UMSETZUNG DER KRANKENHAUSREFORM SOWIE KI-ANWENDUNGEN FÜR DIE VERSORGUNG

Wie gelingt es, die Krankenhausreform nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis erfolgreich umzusetzen? Vernetzte Versorgungsmodelle mit Telemonitoring und Telemedizin eröffnen völlig neue Spielräume – von effizienteren Abläufen bis hin zu spürbaren Verbesserungen für Patientinnen und Patienten. Ergänzt durch innovative KI-Anwendungen entsteht eine Vision moderner Medizin, die sektorübergreifend wirkt und Versorgung neu denkt. Diese Session zeigt konkrete Optionen, Chancen und Zukunftsbilder – kompakt, praxisnah und inspirierend.

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

PROF. DR. CHRISTOPH SCHÖBEL Professor für Schlafmedizin mit Schwerpunkt Telemedizin an der  Universitätsmedizin Essen

PD DR. EIMO MARTENS Leiter der Device-Therapie und des telemedizinischen Zentrums des TUM Klinikums Rechts der Isar, München

N. N. offen

Moderation

ANNETTE HEMPEN Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed), Berlin

#RESILIENZ
INVESTITION IN DIE HERZGESUNDHEIT: WIE DEUTSCHLAND DIE PRÄVENTION UND THERAPIE VON HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN EFFIZIENTER GESTALTEN KANN

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hierzulande die häufigste Todesursache, die im Jahr 2021 ein Drittel aller Todesfälle ausmachte. Die Politik hat dieses Handlungsfeld erkannt. Mit dem Koalitionsvertrag hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, die Prävention zu fördern. Was sind die besonderen Herausforderungen in der Prävention im Bereich von Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Wie können Risikogruppen frühzeitig erkannt und besser versorgt werden? Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich für die Gesundheitspolitik?

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

PROF. DR. CLARISSA KURSCHEID Geschäftsführerin der figus GmbH Priv. Forschungsinstitut für Gesundheits- und Systemgestaltung, Köln; Präsidentin der EUFH Hochschule für Gesundheit, Soziales, Pädagogik

N. N. offen

Moderation

PROF. DR. SUSANNE EBLE Professorin für Gesundheit und Prävention an der DIPLOMA Hochschule

#VERNETZT
PILOTPROJEKT ODER ZUKUNFTSMODELL? NEUE VERSORGUNGSMODELLE IM PRAXISCHECK

In der Versorgungslandschaft finden sich zunehmend neue Versorgungsmodelle. Neben Regionalen Gesundheitszentren sind dies HÄPPI-Praxen oder das Modell von LillianCare. Ziel der Podiumsdiskussion ist daher ein systematischer Vergleich der vorgestellten Versorgungskonzepte. Die drei Modelle sollen gezielt auf dem Prüfstand der Praxis beleuchtet und unter anderem anhand verschiedener Kriterien, wie Patientennutzen, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit bewertet werden. Folgende Fragen sollen in diesem Zusammenhang beantwortet werden: Welchen konkreten Mehrwert erfahren die Patientinnen und Patienten in puncto Versorgungsqualität und Zufriedenheit? Wie gestalten sich Effizienz und Kosten der Modelle im Vergleich zur Regelversorgung? Wie realistisch ist eine erfolgreiche und breite Implementierung (Skalierung) der Konzepte in das bestehende Gesundheitssystem? Welche Gemeinsamkeiten finden wir in den Modellen, und welche Botschaften lassen sich für den Gesetzgeber ableiten?

Podiumsdiskussion mit

DR. SUSANNE BUBLITZ Vorstandsvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Baden-Württemberg e. V., Stuttgart

LINUS DROP Gründer und Co-Geschäftsführer der Lillian Care GmbH, Mannheim

DR. ANDREAS RÜHLE Geschäftsführer der Regionales und Medizinisches Versorgungszentrum Wurster Nordseeküste gGmbH

Moderation

PROF. DR. VOLKER AMELUNG Geschäftsführer der inav – privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH, Berlin

#GESTEUERT
FROM APP TO IMPACT – CO-CREATION FÜR DIE GKV-APP DER ZUKUNFT MIT DEM ADESSO-PHASENMODELL

Wie kann aus einer Krankenkassen-App mehr werden als ein digitales Serviceportal? In diesem interaktiven Workshop entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie die GKV-App der Zukunft Versicherte wirklich begleitet – nicht nur bei der Verwaltung, sondern entlang ihres gesamten Versorgungspfads. Wir zeigen, wie das adesso Phasenmodell hilft, digitale Angebote Schritt für Schritt in echte Versorgung zu übersetzen: vom Erkennen über das Handeln bis zur nachhaltigen Begleitung. Anschließend gestalten die Teilnehmenden gemeinsam mögliche App-Features für die einzelnen Phasen – von smarter Prävention bis zur digitalen Nachsorge. Am Ende steht ein greifbares Bild, wie Krankenkassen mit Co-Creation, Empathie und Technologie echten Versorgungsnutzen schaffen können: From App to Impact.

 

15.00 – 15.30 UHR | KAFFEEPAUSE

15.30 – 16.45 UHR

#GESTEUERT
VERSORGUNG BRAUCHT STEUERUNG: WIE KÖNNTEN NEUE STRUKTUREN AUSSEHEN?

Deutschlands Gesundheitswesen steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Trotz seiner Spitzenposition bei der Anzahl der Arzt-Patienten-Kontakte im europäischen Vergleich leidet das System unter einem Mangel an Steuerung. Dieser unkontrollierte Zugang und die unkoordinierte Inanspruchnahme von Leistungen bringen das System an seine Belastungsgrenzen. Die dringende Notwendigkeit einer Reform wird immer lauter und hat die Politik zum Handeln bewogen. Wie kann das System reformiert werden? Welche Steuerungsstrukturen sind sinnvoll und nachhaltig? Wie kann es gelingen die Steuerung ganzheitlich und inklusive der Notfallversorgung zu denken? Welche Rolle sollten digitale Verfahren spielen? Welche Strukturen und Prozesse brauchen wir damit die Patient:innen die bedarfsnotwendigen Versorgunsgangebote finden?

Podiumsdiskussion mit

THOMAS BALLAST Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse, Hamburg

DR. DIRK HEINRICH Vorsitzender des Bundesvorstands des Verbandes der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e. V. (Virchowbund), Berlin

DARIA HUNFELD Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Physician Assistants e. V., Wermelskirchen

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

16.45 – 17.15 UHR | KAFFEEPAUSE

17.15 – 18.15 UHR

#GESTEUERT
STEUERUNG VON PATIENTEN: TARIFE IN DER GKV – EINE OPTION FÜRS DEUTSCHE GESUNDHEITSSYSTEM? 

Welche Rolle könnten Tarife in der GKV bei der zukünftigen Gestaltung des deutschen Gesundheitssystems spielen? Wir thematisieren, inwieweit Tarife in der GKV als effektives Anreizsystem zur Patientensteuerung dienen könnten und ziehen einen Vergleich mit dem Ausland, um mögliche Best Practices zu identifizieren. Diskutieren Sie mit Experten die Risiken und Chancen dieses Steuerungsinstruments, und entwickeln Sie eine eigene Perspektive auf einen potenziellen Beitrag zu einer effizienteren Gesundheitsversorgung.

Kurzvorträge und Diskussion mit

PROF. DR. VOLKER AMELUNG Geschäftsführer der inav – privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH, Berlin

CORINNA BEUTEL Beauftragte des Vorstands und Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheitsversorgung und Pflege der AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, Magdeburg; Stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V., Berlin

N. N. offen

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

#RESILIENT
ARZNEIMITTELVERSORGUNG IN ZEITEN MULTIPLER GLOBALER KRISEN – VON HANDELSPOLITISCHEN KONFLIKTEN BIS HIN ZUM MILITÄRISCHEN ERNSTFALL

Der Pharmastandort Europa gerät durch Zölle und die „Most Favoured Nation“-Politik der US-Regierung unter Druck. Gleichzeitig gilt es, auch auf militärische Konfliktlagen vorbereitet zu sein. Wie kann dauerhaft eine sichere Versorgung mit Arzneimitteln gewährleistet werden? Welche strategischen Weichenstellungen müssen dafür jetzt vorgenommen werden?

Kurzvorträge und Diskussion mit

DR. CLAUS MICHELSEN Geschäftsführer Wirtschaftspolitik des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa), Berlin

MATTHIAS MIEVES, MDB Stellvertretender Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Berlin

N. N. offen

Moderation

DOROTHEE BRAKMANN Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland e. V., Bonn

#VERNETZT
VERTRAGSÄRZTLICH GEFÜHRTE MVZ – ATTRAKTIV FÜR JUNGE ÄRZTE? 

Junge Ärzte gründen oder beteiligen sich zunehmend an MVZ. Die Betreiber stehen dabei vor mehreren Herausforderungen: Einerseits hohe medizinische Qualitätsstandards sowie ein mittel- und langfristiges Wirtschaftswachstum als Richtschnur zu nutzen, andererseits der Wunsch, eine gleichermaßen stabile wie integre Personalsituation zu etablieren. Nicht alle Gremien, die in die Regulation eingebunden sind, unterstützen die Ausbreitung Medizinischer Versorgungszentren, was die Zulassung in einem Markt erschweren kann, der auch von Investoren und Krankenhäusern besetzt wird. Wichtige Themen für den Betrieb von MVZ sind daher die Motivation der Gründer, die notwendigen Voraussetzungen, mögliche Allianzen sowie Instrumente zur Planungssicherheit – alles vor dem Hintergrund des Wettbewerbs und zurückgehender Abrechnungsmöglichkeiten. Eine Standortbestimmung aus Deutschland.

Kurzvorträge und Diskussion mit

VOLKER PAULI Geschäftsführer der MediCordis GmbH, Altenburg

DR. ISABELLA MÜLLER-BUBECK Geschäftsführerin der BubeckPraxen – Die Hausärzte – MVZ GbR, Vaihingen

N. N. offen

Moderation

OLIVER LUCKHAUPT Gesundheitsmanager

18.15 – 20.00 UHR | KONGRESSEMPFANG: GESUNDHEITSNETZWERKER IM GESPRÄCH


MITTWOCH, 18. MÄRZ 2026
 

09.00 – 09.40 UHR

BREAKFAST SESSION I

Der komplette Rückblick auf den 1. Tag

BREAKFAST SESSION II

Der komplette Rückblick auf den 1. Tag

09.45 – 11.00 UHR

#VERNETZT
KI – CHANCEN UND RISIKEN: WAS IST MÖGLICH, UND WAS KOMMT IN DER ZUKÜNFTIGEN GESUNDHEITSVERSORGUNG? 

11.15 – 11.45 UHR | KAFFEEPAUSE

11.45 – 12.45 UHR

#GESTEUERT
VERSORGUNGSSTEUERUNG IST MEHR ALS PATIENTENSTEUERUNG – ÄRZTE IM FOKUS

Weil an der Versorgung eben auch Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte und andere Gesundheitsfachberufe beteiligt sind, müssen diese in die Patientensteuerung einbezogen werden. Wenn die Leistungserbringer nicht mitwirken, kann Patientensteuerung nicht erfolgreich funktionieren. Daraus ergibt sich die Frage, was alles geregelt werden müsste und wie Anreize gestaltet werden müssen, damit Patientensteuerung im Primärversorgungsmodell funktioniert. Darüber hinaus gehen wir der Frage nach, welchen Steuerungsbeitrag DMP und Verträge der Besonderen Versorgung leisten können. 

Impulsvortrag und Moderation

PROF. DR. LUTZ HAGER Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e.V., Berlin

anschließend Podiumsdiskussion zusammen mit

DR. STEFAN ROSSBACH-KURSCHAT Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Potsdam

KARSTEN KNÖPPLER Geschäftsführer der _fbeta GmbH, Berlin

#VERNETZT
VERSORGUNG ENTLANG DER PATIENTENJOURNEY: REGIONALE KARDIOMETABOLISCHE VERSORGUNG IM FOKUS

Moderation

MARCUS BECK Leiter Arbeitskreis Digitalisierung von Gesundheitsstadt Berlin e. V.; Geschäftsführer der eHealth.Business GmbH, Berlin 

DANIEL DETTLING Geschäftsführer von Gesundheitsstadt Berlin e. V., Berlin 

#RESILIENT
GESUNDHEITSUNTERNEHMEN MVZ: KAPITAL- UND INVESTITIONSBEDARFE ZUR VERSORGUNGSSICHERUNG

Für Neu-, Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen zum Erhalt bzw. Verbesserung der medizinischen Patientenversorgung wird auch im ambulanten Gesundheitswesen Kapital benötigt. Hierfür stehen (im Gegensatz zum dualen Finanzierungsprinzip im stationären Bereich) nicht die Länder zur Verfügung. Wie relevant sind die Kapitalbedarfe und woher kommen die Investitionsmittel? Unterscheidet sich der Kapitalbedarf im haus- und fachärztlichen Bereich? Gibt es Strategien für den Betreiberwechsel bei inhabergeführten MVZ, um die medizinische Versorgung dauerhaft zu erhalten? Diese und weitere Fragen sind auch im Zusammenhang mit der Reform des stationären Sektors relevant, damit die ambulante medizinische Versorgung ihrer perspektivisch steigenden Bedeutung nachkommen kann.

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

SUSANNE MÜLLER Geschäftsführerin des Bundesverbandes Medizinische Versorgungszentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung e. V. (BMVZ), Berlin

SIBYLLE STAUCH-ECKMANN Vorsitzende des Bundesverbandes der Betreiber medizinischer Versorgungszentren e. V., Berlin

VOLKER PAULI Geschäftsführer der MediCordis GmbH, Altenburg

Moderation

SUSANNE MÜLLER Geschäftsführerin des Bundesverbandes Medizinische Versorgungszentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung e. V. (BMVZ), Berlin

#VERNETZT
RAUS AUS DER KLINIK, ZURÜCK IN DEN ALLTAG. HYBRIDE NACHSORGE BEI DEPRESSION UND HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN

12.45 – 13.45 UHR | MITTAGSPAUSE

13.45 – 14.45 UHR

#VERNETZT
QUO VADIS, APOTHEKE? VERSORGUNGSSICHERHEIT ZWISCHEN REFORMDRUCK, KOOPERATION UND DIGITALEN VISIONEN

Das Panel widmet sich der Frage, wie eine flächendeckende Arzneimittelversorgung zukünftig gesichert werden kann, indem es berufspolitische Analysen mit praktischen Lösungsmodellen verbindet. Zunächst bewertet Matthias Arnold die politische Großwetterlage und die geplanten Reformen. Anschließend stellen zwei Praktiker unterschiedliche Ansätze vor: Sven Lobeda fokussiert sich auf den städtischen Bereich und zeigt, wie interne Modernisierung, effiziente Logistik und der Einsatz von KI die Zukunftsfähigkeit sichern. Der ABDA-Preisträger Jürgen Schäfer hingegen präsentiert innovative Konzepte, wie z.B. telemedizinische Angebote, die dabei helfen, die wohnortnahe Betreuung auch in der Fläche zu sichern.

Impulsvortrag und anschließend Podiumsdiskussion mit

MATHIAS ARNOLD Mitglied des ABDA-Gesamtvorstands; Vorstandsvorsitzender des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt (ABDA), Halle

SVEN LOBEDA Apotheker, Dresden

JÜRGEN SCHÄFER Apotheker, Winterberg

Moderation

MICHAEL SEIFERT & HOLGER TRACHTE Gesundheitsmanager

#GESTEUERT
STEUERUNG DER REGIONALEN VERSORGUNG: UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN IST PRIMÄRVERSORGUNG SINNVOLL, UND WELCHE ROLLE KÖNNEN REGIONALE AKTEURE BEI DER PATIENTENSTEUERUNG EINNEHMEN, UM DIE VERNETZUNG VOR ORT ZU ORGANISIEREN?

Regionale Akteure können eine zentrale Rolle bei der effektiven Patientensteuerung spielen. Als „Kümmerer“ vor Ort tragen sie auf der einen Seite zur Vernetzung sowie auf der anderen Seite zur Entlastung der an der Gesundheitsversorgung Beteiligten bei. In dieser Session soll anhand von Praxisbeispielen diskutiert werden, welche Rolle regionale Akteure bei der Patientensteuerung einnehmen und wie sie die Primärversorgung unterstützen können. Wie lässt sich die Patientensteuerung in regionale Initiativen integrieren? Welcher Handlungsbedarf besteht für die beteiligten Akteure?

Podiumsdiskussion mit

MARTINA THELEN Geschäftsführerin der Gesundheitsregion KölnBonn e. V. – HRCB Projekt GmbH

CONSTANZE LIEBE Vorstandsvorsitzende des AdA – Bundesverband der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze e. V., Berlin

DANIELA TEICHERT Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Potsdam

MICHAEL WELLER Gesundheitssystemexperte; ehemals Leiter der Abteilung Gesundheitsversorgung, Krankenversicherung im Bundesministerium für Gesundheit, Berlin

Moderation

PROF. DR. JOSEF HILBERT Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Deutsche GesundheitsRegionen e. V. (NDGR), Berlin

#RESILIENT
NACHHALTIGKEIT UND KLIMASCHUTZ IN DER VERSORGUNG? 

Gesundheits- und Klimaschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Die Klimakrise stellt eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit dar. Gleichzeitig ist das Gesundheitswesen selbst ein relevanter Emittent von Treibhausgasen. Vor diesem Hintergrund wird die Forderung immer lauter, die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz stärker in die Strukturen und Prozesse des deutschen Gesundheitssystems und damit in das SGB V zu integrieren. Dieser Workshop beleuchtet die wachsende Bedeutung dieses Themas aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir diskutieren, welche Hebel und Möglichkeiten bereits heute genutzt werden können, um ökologische Aspekte systematisch in die Versorgung zu integrieren. Sind diese ausreichend, oder bedarf es einer Verankerung im SGB V? Wer soll die Klimatransformation im Gesundheitswesen aktiv gestalten, und wer begleitet diesen Prozess? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Ziele der Beteiligten miteinander vereinbaren? Expertinnen und Experten diskutieren die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklung. Ziel ist es, gemeinsam visionäre, aber zugleich realisierbare Wege für ein nachhaltigeres und klimabewussteres deutsches Gesundheitssystem zu erarbeiten.

Impulsvortrag und Moderation

DR. MATTHIAS ALBRECHT Geschäftsführer Klimaresiliente Gesundheitseinrichtungen von KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V., Berlin

anschließend Podiumsdiskussion zusammen mit

ANNE-KATHRIN KLEMM Vorständin des BKK Dachverbandes e. V., Berlin

DR. KERSTIN KEMMRITZ Inhaberin der Falken-Apotheke Weißensee, Berlin; Beisitzerin Pharmazie der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e. V. (GRPG), München

14.45 – 14.55 UHR | PAUSE

14.55 – 15.45 UHR

#RESILIENT
KRISENSITUATIONEN: WIE IST DAS AMBULANTE GESUNDHEITSWESEN AUFGESTELLT?

Ob Naturkatastrophen oder militärische Auseinandersetzungen in Europa – die medizinische Versorgung der Bevölkerung und möglicher Opfer ist Gegenstand vielfältiger Planungen. Schwerpunktmäßig stehen dabei meist die Krankenhäuser im Fokus. Der ambulante Sektor spielt hingegen eine nicht so prominente Rolle. Darum möchten wir den Blick schärfen für notwendige Vorbereitungsmaßnahmen, Abstimmungen und die konkrete Einbeziehung ambulanter Versorgungsstrukturen. Was können eigentlich Ärztenetze, MVZ oder Arztpraxen heute schon tun, um sich gemeinsam mit anderen Akteuren auf ihre Aufgaben in Krisensituationen im kommunalen Umfeld vorzubereiten?

Statements und Podiumsdiskussion mit

DR. JÜRGEN FLOHR Vorstandsvorsitzender des Leipziger Gesundheitsnetzes

CONSTANZE ANDERS Leiterin des Gesundheitsamts Leipzig

Moderation

DR. JÜRGEN FLOHR Vorstandsvorsitzender des Leipziger Gesundheitsnetzes

16.00  | ENDE DER VERANSTALTUNG

 

* Angefragt