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Programm 2026

17. und 18. März 2026


DIENSTAG, 17. MÄRZ 2026
 

11.00 – 13.00 UHR

KURS 2030: #VERNETZT #GESTEUERT #RESILIENT

Kongresseröffnung

CHRISTIANE VON DER ELTZ Vorstandsmitglied der BERLIN-CHEMIE AG

Grußwort

PSTS DR. GEORG KIPPELS, MDB Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, Berlin

Keynote
Die Welt aus der Balance? Wie steht es um Innovation im Gesundheitswesen?

PROF. DR. ANDREAS ZABY Innovationsmanager der SPRIND GmbH – Bundesagentur für Sprunginnovationen, Leipzig

DAS GESUNDHEITSWESEN KRANKT: WELCHE VORAUSSETZUNGEN UND WEICHENSTELLUNGEN BRAUCHEN WIR FÜR DIE ZUKUNFT?

Die demografische Transformation ist in vollem Gange. Wir leben in einer Zeit in der es noch nie soviel medizinisch- und technischen Fortschritt gegeben hat. Wie schaffen wir die Transformation in die Versorgung? Wie stellen wir weiterhin ein bezahlbares System sicher? Brauchen wir mehr Disruption und Sprunginnovation? Welches Mindest wird benötigt und wie übertragen wir es in die Regulation?

Podiumsdiskussion mit

BRENYA ADJEI Geschäftsführerin der gematik GmbH, Berlin

THOMAS BALLAST Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse, Hamburg

DR. SUSANNE JOHNA Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Berlin

HAN STEUTEL Präsident des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa), Berlin

PROF. DR. ANDREAS ZABY Innovationsmanager der SPRIND GmbH – Bundesagentur für Sprunginnovationen, Leipzig

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

13.00 – 14.00 UHR | MITTAGSPAUSE

14.00 – 15.00 UHR

#VERNETZT
TELEMONITORING, OPTIONEN DER TELEMEDIZIN FÜR DIE UMSETZUNG DER KRANKENHAUSREFORM SOWIE KI-ANWENDUNGEN FÜR DIE VERSORGUNG

Wie gelingt es, die Krankenhausreform nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis erfolgreich umzusetzen? Vernetzte Versorgungsmodelle mit Telemonitoring und Telemedizin eröffnen völlig neue Spielräume – von effizienteren Abläufen bis hin zu spürbaren Verbesserungen für Patientinnen und Patienten. Ergänzt durch innovative KI-Anwendungen entsteht eine Vision moderner Medizin, die sektorübergreifend wirkt und Versorgung neu denkt. Diese Session zeigt konkrete Optionen, Chancen und Zukunftsbilder – kompakt, praxisnah und inspirierend.

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

PD DR. EIMO MARTENS Leiter der Device-Therapie und des telemedizinischen Zentrums des TUM Klinikums Rechts der Isar, München

PROF. DR. CHRISTOPH SCHÖBEL Professor für Schlafmedizin mit Schwerpunkt Telemedizin an der  Universitätsmedizin Essen

THORSTEN SCHMIDT Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Hannover 

Moderation

ANNETTE HEMPEN Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed), Berlin

#RESILIENT
INVESTITION IN DIE HERZGESUNDHEIT: WIE DEUTSCHLAND DIE PRÄVENTION UND THERAPIE VON HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN EFFIZIENTER GESTALTEN KANN

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hierzulande die häufigste Todesursache, die im Jahr 2021 ein Drittel aller Todesfälle ausmachte. Die Politik hat dieses Handlungsfeld erkannt. Mit dem Koalitionsvertrag hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, die Prävention zu fördern. Was sind die besonderen Herausforderungen in der Prävention im Bereich von Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Wie können Risikogruppen frühzeitig erkannt und besser versorgt werden? Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich für die Gesundheitspolitik?

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

PROF. DR. CLARISSA KURSCHEID Geschäftsführerin der figus GmbH Priv. Forschungsinstitut für Gesundheits- und Systemgestaltung, Köln; 

PROF. DR. OLIVER WEINGÄRTNER Oberarzt für Interventionelle Kardiologie, Angiologie und spezielle internistische Intensivmedizin am Uniklinikum Jena; Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Lipidologie e. V. (DGFL) – Lipid-Liga, Gelnhausen

PROF. DR. DR. H.C. VERA REGITZ-ZAGROSEK Seniorprofessorin Charite, Universitätsmedizin Berlin

Moderation

PROF. DR. SUSANNE EBLE Professorin für Gesundheit und Prävention an der DIPLOMA Hochschule

#VERNETZT
PILOTPROJEKT ODER ZUKUNFTSMODELL? NEUE VERSORGUNGSMODELLE IM PRAXISCHECK

In der Versorgungslandschaft finden sich zunehmend neue Versorgungsmodelle. Neben Regionalen Gesundheitszentren sind dies HÄPPI-Praxen oder das Modell von LillianCare. Ziel der Podiumsdiskussion ist daher ein systematischer Vergleich der vorgestellten Versorgungskonzepte. Die drei Modelle sollen gezielt auf dem Prüfstand der Praxis beleuchtet und unter anderem anhand verschiedener Kriterien, wie Patientennutzen, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit bewertet werden. Folgende Fragen sollen in diesem Zusammenhang beantwortet werden: Welchen konkreten Mehrwert erfahren die Patientinnen und Patienten in puncto Versorgungsqualität und Zufriedenheit? Wie gestalten sich Effizienz und Kosten der Modelle im Vergleich zur Regelversorgung? Wie realistisch ist eine erfolgreiche und breite Implementierung (Skalierung) der Konzepte in das bestehende Gesundheitssystem? Welche Gemeinsamkeiten finden wir in den Modellen, und welche Botschaften lassen sich für den Gesetzgeber ableiten?

Podiumsdiskussion mit

DR. SUSANNE BUBLITZ Vorstandsvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Baden-Württemberg e. V., Stuttgart

LINUS DROP Gründer und Co-Geschäftsführer der Lillian Care GmbH, Mannheim

DR. ANDREAS RÜHLE Geschäftsführer der Regionales und Medizinisches Versorgungszentrum Wurster Nordseeküste gGmbH

Moderation

PROF. DR. VOLKER AMELUNG Geschäftsführer der inav – privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH, Berlin

#GESTEUERT
FROM APP TO IMPACT – CO-CREATION FÜR DIE GKV-APP DER ZUKUNFT MIT DEM ADESSO-PHASENMODELL

Wie kann aus einer Krankenkassen-App mehr werden als ein digitales Serviceportal? In diesem interaktiven Workshop entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie die GKV-App der Zukunft Versicherte wirklich begleitet – nicht nur bei der Verwaltung, sondern entlang ihres gesamten Versorgungspfads. Wir zeigen, wie das adesso Phasenmodell hilft, digitale Angebote Schritt für Schritt in echte Versorgung zu übersetzen: vom Erkennen über das Handeln bis zur nachhaltigen Begleitung. Anschließend gestalten die Teilnehmenden gemeinsam mögliche App-Features für die einzelnen Phasen – von smarter Prävention bis zur digitalen Nachsorge. Am Ende steht ein greifbares Bild, wie Krankenkassen mit Co-Creation, Empathie und Technologie echten Versorgungsnutzen schaffen können: From App to Impact.

Einführung in die Thematik mit

ALBERT CHAPIRO  

Mini-Workshop

PHILIPP CHAIKEVITCH, JASMIN REIN, ALBERT CHAPIRO und STANISLAUS KOCH 

Ergebnispräsentation & Abschluss

PHILIPP CHAIKEVITVCH, JASMIN REIN und ALBERT CHAPIRO 

 

15.00 – 15.30 UHR | KAFFEEPAUSE

15.30 – 16.45 UHR

#GESTEUERT
VERSORGUNG BRAUCHT STEUERUNG: WIE KÖNNTEN NEUE STRUKTUREN AUSSEHEN?

Deutschlands Gesundheitswesen steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Trotz seiner Spitzenposition bei der Anzahl der Arzt-Patienten-Kontakte im europäischen Vergleich leidet das System unter einem Mangel an Steuerung. Dieser unkontrollierte Zugang und die unkoordinierte Inanspruchnahme von Leistungen bringen das System an seine Belastungsgrenzen. Die dringende Notwendigkeit einer Reform wird immer lauter und hat die Politik zum Handeln bewogen. Wie kann das System reformiert werden? Welche Steuerungsstrukturen sind sinnvoll und nachhaltig? Wie kann es gelingen die Steuerung ganzheitlich und inklusive der Notfallversorgung zu denken? Welche Rolle sollten digitale Verfahren spielen? Welche Strukturen und Prozesse brauchen wir damit die Patient:innen die bedarfsnotwendigen Versorgunsgangebote finden?

Impulsvortrag 

FABIAN DEMMELHUBER Head Healthcare Innovation der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, München

Anschließende Podiumsdiskussion mit

THOMAS BALLAST Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse, Hamburg

FABIAN DEMMELHUBER Head Healthcare Innovation der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, München

DR. DIRK HEINRICH Vorsitzender des Bundesvorstands des Verbandes der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e. V. (Virchowbund), Berlin

DARIA HUNFELD Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Physician Assistants e. V., Wermelskirchen

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

16.45 – 17.15 UHR | KAFFEEPAUSE

17.15 – 18.15 UHR

#GESTEUERT
STEUERUNG VON PATIENTEN: TARIFE IN DER GKV – EINE OPTION FÜRS DEUTSCHE GESUNDHEITSSYSTEM? 

Welche Rolle könnten Tarife in der GKV bei der zukünftigen Gestaltung des deutschen Gesundheitssystems spielen? Wir thematisieren, inwieweit Tarife in der GKV als effektives Anreizsystem zur Patientensteuerung dienen könnten und ziehen einen Vergleich mit dem Ausland, um mögliche Best Practices zu identifizieren. Diskutieren Sie mit Experten die Risiken und Chancen dieses Steuerungsinstruments, und entwickeln Sie eine eigene Perspektive auf einen potenziellen Beitrag zu einer effizienteren Gesundheitsversorgung.

Kurzvorträge und Diskussion mit

PROF. DR. VOLKER AMELUNG Geschäftsführer der inav – privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH, Berlin

CORINNA BEUTEL Beauftragte des Vorstands und Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheitsversorgung und Pflege der AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, Magdeburg; Stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V., Berlin

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

#RESILIENT
ARZNEIMITTELVERSORGUNG IN ZEITEN MULTIPLER GLOBALER KRISEN – VON HANDELSPOLITISCHEN KONFLIKTEN BIS HIN ZUM MILITÄRISCHEN ERNSTFALL

Der Pharmastandort Europa gerät durch Zölle und die „Most Favoured Nation“-Politik der US-Regierung unter Druck. Gleichzeitig gilt es, auch auf militärische Konfliktlagen vorbereitet zu sein. Wie kann dauerhaft eine sichere Versorgung mit Arzneimitteln gewährleistet werden? Welche strategischen Weichenstellungen müssen dafür jetzt vorgenommen werden?

Kurzvorträge und Diskussion mit

OBERSTAPOTHEKER DR. BERND KLAUBERT Leitender Apotheker und Inspizient Wehrpharmazie der Bundeswehr, Koblenz

DR. CLAUS MICHELSEN Geschäftsführer Wirtschaftspolitik des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa), Berlin

MATTHIAS MIEVES, MDB Stellvertretender Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Berlin

Moderation

HANS-HOLGER BLEß Partner der _fbeta GmbH, Berlin

#VERNETZT
VERTRAGSÄRZTLICH GEFÜHRTE MVZ – ATTRAKTIV FÜR JUNGE ÄRZTE? 

Junge Ärzte gründen oder beteiligen sich zunehmend an MVZ. Die Betreiber stehen dabei vor mehreren Herausforderungen: Einerseits hohe medizinische Qualitätsstandards sowie ein mittel- und langfristiges Wirtschaftswachstum als Richtschnur zu nutzen, andererseits der Wunsch, eine gleichermaßen stabile wie integre Personalsituation zu etablieren. Nicht alle Gremien, die in die Regulation eingebunden sind, unterstützen die Ausbreitung Medizinischer Versorgungszentren, was die Zulassung in einem Markt erschweren kann, der auch von Investoren und Krankenhäusern besetzt wird. Wichtige Themen für den Betrieb von MVZ sind daher die Motivation der Gründer, die notwendigen Voraussetzungen, mögliche Allianzen sowie Instrumente zur Planungssicherheit – alles vor dem Hintergrund des Wettbewerbs und zurückgehender Abrechnungsmöglichkeiten. Eine Standortbestimmung aus Deutschland.

Kurzvorträge und Diskussion mit

DR. ISABELLA MÜLLER-BUBECK Geschäftsführerin der BubeckPraxen – Die Hausärzte – MVZ GbR, Vaihingen

DR. JANA HENßE Geschäftsführerin der Primedus GmbH, Jena

ANNE FELICITAS OSTERKAMP Inhaberin Management für Arztnetzwerke

DR. JAN PHILIPP OSTERKAMP Praxisinhaber überörtlicher BAG, Arztpraxis Wedel 

VOLKER PAULI Geschäftsführer der MediCordis GmbH, Altenburg

Moderation

OLIVER LUCKHAUPT Referent im Gesundheitsmanagement der BERLIN-CHEMIE AG 

#VERNETZT
KI IN DER PATIENTENVERSORGUNG – WIE HEIDI DIE MEDIZIN VON MORGEN MITGESTALTET

Künstliche Intelligenz verändert die Gesundheitsversorgung grundlegend. Doch wie sieht der konkrete Einsatz im Praxisalltag aus? Am Beispiel von Heidi zeigen wir, wie KI-gestützte Technologie bereits heute die Patientenversorgung unterstützt – von der Anamnese über die Dokumentation bis hin zur Entscheidungsunterstützung. Dabei beleuchten wir nicht nur die Chancen, sondern auch die Herausforderungen: Wie verändert sich die Arzt-Patienten-Beziehung, wenn intelligente Systeme mitdenken? Welche regulatorischen Rahmenbedingungen braucht es, und wo liegen die Grenzen des technisch Machbaren? Erleben Sie praxisnahe Einblicke in die Anwendung von KI-Technologie in der medizinischen Versorgung und diskutieren Sie mit Experten über die Zukunft einer digitalisierten Medizin in Deutschland.

Moderation

DR. HENDRIK STEENFADT Director DACH der Heidi Health LTD

18.15 – 20.00 UHR | KONGRESSEMPFANG: GESUNDHEITSNETZWERKER IM GESPRÄCH

AB 19.15  | PARLAMENTARISCHER ABEND DES KURATORIUMS DEUTSCHE ALTERSHILFE (KDA) UND DES NETZWERK DEUTSCHE GESUNDHEITSREGIONEN E.V. (NDGR)


MITTWOCH, 18. MÄRZ 2026
 

09.00 – 09.45 UHR

BREAKFAST SESSION I

Der komplette Rückblick auf Tag 1 #vernetzt

IRIS LASER Referentin im Gesundheitsmanagement der BERLIN-CHEMIE AG 

BREAKFAST SESSION II

Der komplette Rückblick auf Tag 1 #gesteuert #resilient

MANUELA MEIER Referent im Gesundheitsmanagement der BERLIN-CHEMIE AG 

09.45 – 10.00 UHR | PAUSE

10.00– 11.15 UHR

#VERNETZT
KI – CHANCEN UND RISIKEN: WAS IST MÖGLICH, UND WAS KOMMT IN DER ZUKÜNFTIGEN GESUNDHEITSVERSORGUNG? 

Die Künstliche Intelligenz wandelt sich rasant von einer Zukunftsvision zu einem zentralen Pfeiler der modernen Gesundheitsversorgung. Gemeinsam mit unseren Experten beleuchten wir, welche KI-Anwendungen bereits heute den ambulanten und stationären Sektor prägen. Im Fokus stehen dabei die enormen Chancen für eine effizientere, passgenauere Patientenversorgung sowie die Frage, wie KI den medizinischen Alltag nachhaltig verändern wird. Gleichzeitig diskutiert das Podium die kritischen Hürden. Erfahren Sie, wie der Spagat zwischen technologischem Fortschritt und notwendiger Regulierung gelingen kann, um die Versorgung von morgen sicher zu gestalten.  

Podiumsdiskussion

ANNETTE HEMPEN Leiterin der Landesvertretung Niedersachsen der Techniker Krankenkasse

DR. AHMAD SIRFY Facharzt für Allgemeinmedizin in der SmartPraxis®, München

PATRICK OESTRINGER Geschäftsführer der Averbis GmbH
 

Moderation

SASCHA SCHIFFBAUER Moderator, Köln

11.15 – 11.45 UHR | KAFFEEPAUSE

11.45 – 12.45 UHR

#GESTEUERT
VERSORGUNGSSTEUERUNG IST MEHR ALS PATIENTENSTEUERUNG – ÄRZTE IM FOKUS

Weil an der Versorgung eben auch Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte und andere Gesundheitsfachberufe beteiligt sind, müssen diese in die Patientensteuerung einbezogen werden. Wenn die Leistungserbringer nicht mitwirken, kann Patientensteuerung nicht erfolgreich funktionieren. Daraus ergibt sich die Frage, was alles geregelt werden müsste und wie Anreize gestaltet werden müssen, damit Patientensteuerung im Primärversorgungsmodell funktioniert. Darüber hinaus gehen wir der Frage nach, welchen Steuerungsbeitrag DMP und Verträge der Besonderen Versorgung leisten können. 

Impulsvortrag und Moderation

PROF. DR. LUTZ HAGER Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e.V., Berlin

anschließend Podiumsdiskussion zusammen mit

KARSTEN KNÖPPLER Geschäftsführer der _fbeta GmbH, Berlin

DR. STEFAN ROßBACH-KURSCHAT Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Potsdam

#VERNETZT
VERSORGUNG ENTLANG DER PATIENTENJOURNEY: REGIONALE KARDIOMETABOLISCHE VERSORGUNG IM FOKUS

Wie kann kardiometabolische Versorgung regional neu gedacht und entlang der Patient Journey wirksam vernetzt werden? Diese Session skizziert anhand konkreter Praxisbeispiele und Stimmen aus Politik, Kardiologie und Krankenkassen, wie aus fragmentierten Strukturen integrierte Versorgungsmodelle entstehen können. Im Mittelpunkt stehen neue Formen der Zusammenarbeit, tragfähige regionale Netzwerke und die Frage, wie gute Versorgung über Sektorengrenzen hinweg Realität wird. Eine Session über Gestaltungsspielräume und Zukunftsbilder regionaler Versorgung. 

Impulsvorträge mit anschließender Podiumsdiskussion

PROF. DR. HEINZ VÖLLER Ärztlicher Leiter Kardiologie der Klinik am See, Rüdersdorf bei Berlin

REBECCA ZELJAR Leiterin der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg

STEFANIE ZIEMANN Leiterin Medizinmanagement, -strategie, Organisation und Katastrophenschutz der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH

Moderation

MARCUS BECK Leiter Arbeitskreis Digitalisierung von Gesundheitsstadt Berlin e. V.; Geschäftsführer der eHealth.Business GmbH, Berlin 

DR. DANIEL DETTLING Geschäftsführer von Gesundheitsstadt Berlin e. V., Berlin 

#RESILIENT
GESUNDHEITSUNTERNEHMEN MVZ: KAPITAL- UND INVESTITIONSBEDARFE ZUR VERSORGUNGSSICHERUNG

Für Neu-, Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen zum Erhalt bzw. Verbesserung der medizinischen Patientenversorgung wird auch im ambulanten Gesundheitswesen Kapital benötigt. Hierfür stehen (im Gegensatz zum dualen Finanzierungsprinzip im stationären Bereich) nicht die Länder zur Verfügung. Wie relevant sind die Kapitalbedarfe und woher kommen die Investitionsmittel? Unterscheidet sich der Kapitalbedarf im haus- und fachärztlichen Bereich? Gibt es Strategien für den Betreiberwechsel bei inhabergeführten MVZ, um die medizinische Versorgung dauerhaft zu erhalten? Diese und weitere Fragen sind auch im Zusammenhang mit der Reform des stationären Sektors relevant, damit die ambulante medizinische Versorgung ihrer perspektivisch steigenden Bedeutung nachkommen kann.

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

SUSANNE MÜLLER Geschäftsführerin des Bundesverbandes Medizinische Versorgungszentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung e. V. (BMVZ), Berlin

VOLKER PAULI Geschäftsführer der MediCordis GmbH, Altenburg

SIBYLLE STAUCH-ECKMANN Vorsitzende des Bundesverbandes der Betreiber medizinischer Versorgungszentren e. V., Berlin; Geschäftsführerin der Ortheum GmbH, Frankfurt/Main

Moderation

SUSANNE MÜLLER Geschäftsführerin des Bundesverbandes Medizinische Versorgungszentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung e. V. (BMVZ), Berlin

#VERNETZT
RAUS AUS DER KLINIK, ZURÜCK IN DEN ALLTAG. HYBRIDE NACHSORGE BEI DEPRESSION UND HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN

Der Übergang von der stationären Behandlung in den Alltag ist für viele Patient:innen eine kritische Phase. Wie kann hybride Nachsorge diesen Schritt nachhaltig unterstützen? In dieser Session zeigen wir, wie digitale Begleitung und telemedizinische Services Versorgungslücken schließen und Rückfälle wirksam reduzieren. Anhand einer aktuellen Studie zur depressiven Nachsorge sowie eines Best-Practice-Modells für Herz-Kreislauf-Patient:innen geben wir praxisnahe Einblicke in erfolgreiche hybride Versorgungskonzepte.

Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit

DANIEL LORENZ Director Market der Thieme TeleCare

ANGELA VON BARGEN Productownerin Health Care Management der Allianz Private Krankenversicherungs AG

FRANZISKA KÖHNECKE psychologischer Gesundheitscoach der Thieme TeleCare

Moderation

WOLFGANG WEBER Geschäftsführer der Thieme TeleCare

12.45 – 13.45 UHR | MITTAGSPAUSE

13.45 – 14.45 UHR

#VERNETZT
QUO VADIS, APOTHEKE? VERSORGUNGSSICHERHEIT ZWISCHEN REFORMDRUCK, KOOPERATION UND DIGITALEN VISIONEN

Das Panel widmet sich der Frage, wie eine flächendeckende Arzneimittelversorgung zukünftig gesichert werden kann, indem es berufspolitische Analysen mit praktischen Lösungsmodellen verbindet. Zunächst bewertet Matthias Arnold die politische Großwetterlage und die geplanten Reformen. Anschließend stellen zwei Praktiker unterschiedliche Ansätze vor: Sven Lobeda fokussiert sich auf den städtischen Bereich und zeigt, wie interne Modernisierung, effiziente Logistik und der Einsatz von KI die Zukunftsfähigkeit sichern. Einen anderen Fokus setzt Jürgen Schäfer, der mit “ApoFirst” ein innovatives Konzept für die Versorgung im ländlichen Raum vorstellt und zeigt, wie moderne Ansätze (wie z.B. telemedizinische Angebote) dabei helfen, die wohnortnahe Betreuung auch in der Fläche zu sichern.

Impulsvortrag und anschließend Podiumsdiskussion mit

MATHIAS ARNOLD Mitglied des ABDA-Gesamtvorstands; Vorstandsvorsitzender des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt (ABDA), Halle

SVEN LOBEDA Apotheker, Dresden

JÜRGEN SCHÄFER Apotheker, Winterberg

Moderation

MICHAEL SEIFERT & HOLGER TRACHTE Referenten im Gesundheitsmanagement der BERLIN-CHEMIE AG 

#GESTEUERT
STEUERUNG DER REGIONALEN VERSORGUNG: UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN IST PRIMÄRVERSORGUNG SINNVOLL, UND WELCHE ROLLE KÖNNEN REGIONALE AKTEURE BEI DER PATIENTENSTEUERUNG EINNEHMEN, UM DIE VERNETZUNG VOR ORT ZU ORGANISIEREN?

Regionale Akteure können eine zentrale Rolle bei der effektiven Patientensteuerung spielen. Als „Kümmerer“ vor Ort tragen sie auf der einen Seite zur Vernetzung sowie auf der anderen Seite zur Entlastung der an der Gesundheitsversorgung Beteiligten bei. In dieser Session soll anhand von Praxisbeispielen diskutiert werden, welche Rolle regionale Akteure bei der Patientensteuerung einnehmen und wie sie die Primärversorgung unterstützen können. Wie lässt sich die Patientensteuerung in regionale Initiativen integrieren? Welcher Handlungsbedarf besteht für die beteiligten Akteure?

Podiumsdiskussion mit

DR. THOMAS BANDORSKI Mitglied im Vorstand des Praxisnetzes Paderborn Berufsverband e.V., Paderborn

CONSTANZE LIEBE Vorstandsvorsitzende der AdA - Bundesverband der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze e.V., Berlin

DANIELA TEICHERT Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Potsdam

MARTINA THELEN Geschäftsführerin der Gesundheitsregion KölnBonn e. V. – HRCB Projekt GmbH

MICHAEL WELLER Gesundheitssystemexperte; ehemals Leiter der Abteilung Gesundheitsversorgung, Krankenversicherung im Bundesministerium für Gesundheit, Berlin

Moderation

PROF. DR. JOSEF HILBERT Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Deutsche GesundheitsRegionen e. V. (NDGR), Berlin

#RESILIENT
NACHHALTIGKEIT UND KLIMASCHUTZ IN DER VERSORGUNG? 

Gesundheits- und Klimaschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Die Klimakrise stellt eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit dar. Gleichzeitig ist das Gesundheitswesen selbst ein relevanter Emittent von Treibhausgasen. Vor diesem Hintergrund wird die Forderung immer lauter, die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz stärker in die Strukturen und Prozesse des deutschen Gesundheitssystems und damit in das SGB V zu integrieren. Dieser Workshop beleuchtet die wachsende Bedeutung dieses Themas aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir diskutieren, welche Hebel und Möglichkeiten bereits heute genutzt werden können, um ökologische Aspekte systematisch in die Versorgung zu integrieren. Sind diese ausreichend, oder bedarf es einer Verankerung im SGB V? Wer soll die Klimatransformation im Gesundheitswesen aktiv gestalten, und wer begleitet diesen Prozess? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Ziele der Beteiligten miteinander vereinbaren? Expertinnen und Experten diskutieren die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklung. Ziel ist es, gemeinsam visionäre, aber zugleich realisierbare Wege für ein nachhaltigeres und klimabewussteres deutsches Gesundheitssystem zu erarbeiten.

Impulsvortrag und Moderation

DR. MATTHIAS ALBRECHT Geschäftsführer Klimaresiliente Gesundheitseinrichtungen von KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V., Berlin

anschließend Podiumsdiskussion zusammen mit

DR. MAX BÜRCK-GEMASSMER Stellvertretender Vorsitzender von  KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.

ANNE-KATHRIN KLEMM Vorständin des BKK Dachverbandes e. V., Berlin

DR. KERSTIN KEMMRITZ Inhaberin der Falken-Apotheke Weißensee, Berlin; Beisitzerin Pharmazie der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e. V. (GRPG), München

14.45 – 14.55 UHR | PAUSE

14.55 – 15.45 UHR

#RESILIENT
KRISENSITUATIONEN: WIE IST DAS AMBULANTE GESUNDHEITSWESEN AUFGESTELLT?

Ob Naturkatastrophen oder militärische Auseinandersetzungen in Europa – die medizinische Versorgung der Bevölkerung und möglicher Opfer ist Gegenstand vielfältiger Planungen. Schwerpunktmäßig stehen dabei meist die Krankenhäuser im Fokus. Der ambulante Sektor spielt hingegen eine nicht so prominente Rolle. Darum möchten wir den Blick schärfen für notwendige Vorbereitungsmaßnahmen, Abstimmungen und die konkrete Einbeziehung ambulanter Versorgungsstrukturen. Was können eigentlich Ärztenetze, MVZ oder Arztpraxen heute schon tun, um sich gemeinsam mit anderen Akteuren auf ihre Aufgaben in Krisensituationen im kommunalen Umfeld vorzubereiten?

Statements und Podiumsdiskussion mit

CONSTANZE ANDERS Leiterin des Gesundheitsamts Leipzig

ELLEN HAUßDÖRFER Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin

DR. JÜRGEN FLOHR Facharzt für Allgemeinmedizin sowie Vorsitzender des Leipziger Gesundheitsnetz und Oberstarzt der Reserve

Moderation

DR. JÜRGEN FLOHR Facharzt für Allgemeinmedizin sowie Vorsitzender des Leipziger Gesundheitsnetz und Oberstarzt der Reserve

15.45 – 16.00 UHR

VERABSCHIEDUNG

 

DR. JAN PATRICK HENSEL Leiter Gesundheitsmanagement der BERLIN-CHEMIE AG

16.00  | ENDE DER VERANSTALTUNG