Vernetzte Visionen verwirklichen, 3. bis 4. Mai 2016 in Berlin, Langenbeck-Virchow-Haus
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04. Mai | 10:30 - 12:00 Uhr
Robert Koch · 5. OG

Muss der Mediziner der Zukunft noch Arzt sein?

Bis zu 49% der Jobs, wie wir sie heute kennen, sollen in der nahen Zukunft der Digitalisierung der Arbeitswelt zum Opfer fallen oder eine signifikante Neuausrichtung erleben. Getrieben wird diese Entwicklung durch Expertensysteme, Roboter und die globale digitale Vernetzung. Es scheint unwahrscheinlich, dass der Arztberuf nicht betroffen sein wird. Prognosen sagen, dass Expertensysteme das globale medizinische Wissen in den letzten Winkel der Welt transportieren und auch Nichtärzten zur Verfügung stellen. Wenn das so ist, bleibt dann dem Arzt nur noch die viel zitierte emotionale Kompetenz als wichtiger Aspekt der Arzt-Patienten-Beziehung? Doch ist die emotionale Kompetenz tatsächlich und exklusiv an die Approbation gebunden? Oder machen es andere Berufsgruppen besser und dazu noch preiswerter?

Einführung und Moderation

Dr. Markus Müschenich, MPH

Vorstand des Bundesverbandes Internetmedizin; Managing Partner von FLYING HEALTH – die Startup-Manufaktur; Gründer von ConceptHealth – Der Berliner Think Tank für die Gesundheitswirtschaft

Vorträge

Wesenskern ärztlicher Tätigkeit angesichts des digitalen Gesundheitswesens

Dr. Wolfgang Klitzsch

Mitglied des erweiterten Vorstands des Bundesverbandes Managed Care e. V., Berlin

DigMuss der Mediziner der Zukunft noch Arzt sein? – Aber ja!!!

Dr. Günther Jonitz

Präsident der Ärztekammer Berlin

Algorithmus und Arzt: Delegation oder Substitution

Dr. Thomas Hübner

Geschäftsführender Gesellschafter der Preventicus GmbH, Jena

Digitalisierung: Was Ärzte von Journalisten lernen können

Martin U. Müller

Journalist beim Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL, Hamburg

in Kooperation mit dem Bundesverband Internetmedizin

Kongress für Gesundheitsnetzwerker | Programmstand: 26.09.2016
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

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