Die Shortlisten für Idee und Umsetzung:
Die Einreichungsfrist ist abgelaufen. Zum ersten Mal wurde der Preis für Gesundheitsnetzwerker ausgelobt. Für Integrierte Versorgungsprojekte in der Umsetzung und für eine gute Idee standen je 10.000 Euro zur Verfügung.
Insgesamt bewarben sich 116 Projekte, davon 27 Einreichungen im Bereich „Idee“, 89 bereits in der Umsetzung befindliche Projekte. Damit hat der Preis bereits im ersten Jahr eine erstaunliche Resonanz hervorgerufen. Angesichts der Fülle der interessanten Projekte entschied sich die Jury, eine Shortlist mit den preiswürdigsten Projekten zusammenzustellen.
Kriterien für die Preisvergabe:
- Vernetzung vormals getrennt agierender Akteure (fach- und sektorübergreifende Ansätze)
- Medizinischer Inhalt auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand (medizinische Qualität)
- Informationsaustausch und Kommunikation (Berücksichtigung des Datenschutzes, Zugang zu Information etc.)
- Intelligente Prozesse (Prozessqualität)
- Arbeitserleichterung/Interessante neue Aufgaben für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Prozessqualität aus Mitarbeitersicht)
- Gesicherter Patientennutzen (Ergebnisqualität, Evaluation)
- Ein Vertrag nach § 140 a-d SGB V ist keine Voraussetzung für die Bewerbung
Wer konnte sich bewerben?
Netze oder solche, die es werden wollen, Ärzte/innen, Netzwerkmanager/innen, Managementgesellschaften, Kliniken, Krankenkassen, Rechtsanwälte/innen, Pflegeeinrichtungen, Arzthelfer/innen, Diabetesassistenten/innen, Ernährungsberater/innen, Physiotherapeuten/innen und verwandte Berufe, die an einem Projekt beteiligt sind oder ein Projekt planen.
Wer entscheidet?
Die Jury besteht aus Gudrun Schaich-Walch, Staatssekretärin a. D., Prof. Dr. Volker Amelung (BMC), Prof. Dr. jur. Dr. med. Alexander Ehlers (Ehlers, Ehlers & Partner), Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher (DAK), Dr. med. Veit Wambach (QuE EG; Praxisnetz Nürnberg Nord) und Susanne Eble (Berlin Chemie).
